Pressemitteilung zur Zinssenkung

Pressemitteilung zur Zinssenkung

Berlin, 8. November 2013 – „Das Problem der mangelnden Wettbewerbsfähigkeit werden selbst niedrigste Zinsen nicht beheben“, so Bernd Lucke, Sprecher der Alternative für Deutschland, über die gestrige Zinssenkung der EZB. Die Zentralbank begründete ihren Schritt mit den wachsenden Deflationssorgen im Euroraum. „Das übersieht aber, dass die Preise in den Krisenstaaten im Vergleich zum Rest der Eurozone fallen müssen“, sagte der AfD-Sprecher. „Mit geldpolitischen Maßnahmen kann man den unterschiedlichen Gegebenheiten in der Eurozone nicht gerecht werden.“

Niedrige Zinsen bieten einen starken Anreiz sich zu verschulden und einen äußerst geringen Anreiz, Ersparnisse aufzubauen. Dabei wäre das genaue Gegenteil ökonomisch vernünftig. Bereits jetzt ist die Verschuldung, sowohl der Staaten als auch der Privatleute, das elementare Problem.

Zeitgleich aber werden jene, die sich ökonomisch vernünftig verhielten und Ersparnisse aufbauten, real enteignet: Die niedrigen Zinsen garantieren nicht einmal mehr einen Inflationsausgleich. Dies sei insbesondere hinsichtlich der Altersvorsorge fatal, so der AfD-Sprecher weiter. Zudem stiegen durch Niedrigzinsen und Inflationsängste die Immobilienpreise. Das wiederum führe zu den stark steigenden Mieten, die jetzt in akuten Situationen Markteingriffe wie Mietpreisbremsen notwendig machten. Im Zuge der Eurokrise würden so immer mehr marktwirtschaftliche Mechanismen außer Kraft gesetzt, kritisierte Lucke. S.R.

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