Pressemitteilung: Frankfurts Kriminalstatistik 2020 ist kein Grund zum Feiern (12.03.2021)

Frankfurts Kriminalstatistik 2020 ist kein Grund zum Feiern

Die AfD Frankfurt begrüßt natürlich einige gute Entwicklungen bei der Kriminalstatistik, wie z.B. die sinkende Zahl an Wohnungseinbrüchen. Berücksichtigt man jedoch den Corona-Lockdown, in dessen Folge die Zahl der Pendler und Touristen drastisch eingebrochen ist und somit Delikte wie Diebstahl/Wohnungseinbruch etc. logischerweise sanken, sowie ein Mammut-Verfahren wegen Warenbetruges aus dem Jahr 2019, dann muss man leider feststellen: der sogenannte Rückgang der Kriminalität ist eigentlich keiner. Und deshalb gibt es auch keinen Grund diese Statistik zu feiern.

Patrick Schenk, der Spitzenkandidat der AfD Frankfurt für die Kommunalwahl:

„Dass die Anzahl der Raubüberfälle, Gewaltdelikte, Taschendiebstähl und die Beschaffungskriminalität im Bahnhofsviertel weiter gestiegen ist, teilweise um mehr als 60 Prozent, zeigt, dass der Magistrat mit seiner Politik im Bahnhofsviertel krachend gescheitert ist und es hier dringend eines grundlegenden Wandels bedarf: Drogenhandel muss endlich bekämpft und die Zahl der Kontrollen hochgehalten werden, die Saubereit muss strikt durchgesetzt werden – auch die Bürger im Bahnhofsviertel haben ein Recht auf Sicherheit und Ordnung.“

„Wenn außerdem z.B. junge Frauen bestimmte Orte wie z.B. das Bahnhofsviertel zu bestimmten Zeiten meiden, dann taucht dieser Umstand in keiner Kriminalstatistik auf. Ein solches Verhalten spricht aber für ein geringeres Sicherheitsempfinden. Und dies ist nicht nur ein Gefühl, sondern speist sich aus den harten Fakten. Die etablierte Politik und die Polizei sollten auch diese Entwicklung weiter im Blick haben und entsprechend handeln.“

Mehr Verfahren wegen Angriffe auf Polizeibeamte und gegen die sexuelle Selbstbestimmung sieht die AfD Frankfurt außerdem als weitere Indizien an, dass eine wirkliche Wende bei der Kriminalität nicht erreicht wurde, eher im Gegenteil.

Inwiefern sich weitere soziale Verwerfungen infolge der Corona-Politik auch in der Kriminalstatistik niederschlagen, werden die kommenden Jahre zeigen. Klar scheint jedoch, dass die sicherheitspolitischen Herausforderungen auch in Frankfurt eher zunehmen als abnehmen.

Die AfD in Frankfurt dankt der Polizei in Frankfurt für ihren wichtigen Dienst und mahnt mehr Rückendeckung und Unterstützung seitens der Politik für diese an.

Kontakt: presse@ffm.afd-hessen.de

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