Pressemitteilung: Elefantenrunde ohne AfD (20.01.2016)

Elefantenrunde ohne AfD

SPD- und Grünen-Politiker haben im Rahmen des Wahlkampfs eine Diskussion im TV mit AfD-Kandidaten abgelehnt. Sie hatten gedroht, der Diskussion fernzubleiben, wenn ein AfD-Vertreter eingeladen wird. Der SWR hat dem Erpressungsversuch der Landesregierungen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz nachgegeben und erklärt, die AfD nicht einzuladen. Der AfD-Kandidat Rainer Rahn bringt dafür Verständnis auf: „Wer kürzlich SPD- oder Grünen-Politiker in Talk-Shows gesehen hat, erkennt sofort, dass diese bei einer Diskussion mit AfD-Kandidaten hoffnungslos überfordert wären“. Tatsächlich sind SPD und Grüne argumentativ in der Flüchtlingsfrage (und nicht nur dort) am Ende. Insofern, so Rahn, „wäre es fast unfair, diese Parteien in einer Diskussion mit der AfD zu konfrontieren, zumal dabei die Gefahr besteht, dass der eine oder andere Zuschauer dann nur aus Mitleid SPD oder Grün wählt“.

So werden die etablierten Parteien in der „Elefantenrunde“ unter sich bleiben und können ungestört ihre Worthülsen („Wir schaffen das“) austauschen. „Ideal wäre es dann, wenn SPD und Grüne ihre Drohung, einer Veranstaltung mit AfD-Beteiligung fernzubleiben, auch im Parlament wahrmachen würden. Das würde die parlamentarische Arbeit wesentlich erleichtern“, so Rahn abschließend.

 

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